Ecotrail Paris 120K
📅 Datum: 21. März 2026
📍 Ort: Rambouillet – Paris (Pont d’Iena)
🏃 Wettkampf: Ecotrail Paris 120K
📏 Distanz: 120 km · ↑ 1’800 m
⏱ Zeit / Rang: 17:40:31 · AK 34. / Gesamt 737.
Kurzbericht:
Zum ersten Mal fand am Ecotrail Paris ein 120 km Lauf statt – am 80 km Lauf habe ich auch schon teilgenommen. Da der 80 km Lauf früh ausverkauft war, stellte ich mich den 120 Kilometern. 40 km mehr schaffe ich schon, schade ist das Ziel nicht auf dem Eiffelturm wie beim 80 km Lauf … das waren so meine Gedanken.
Der Lauf ist relativ flach, das ist um Paris auch nicht anders zu erwarten, aber bis auf die letzten km fast alles Trail – durch die unendlich grossen Wälder rund um Paris. Ein Grossteil Single Trails, ein weiterer Teil Waldwege und Waldstrassen, und die Steigungen und Abstiege hatten es manchmal doch noch in sich. Zudem waren die Trails häufig steinig oder mit Wurzeln durchsetzt, was für mich wiederum gefährlich war, tendiere ich doch dazu, mit der Konzentration nachzulassen und ab und an zu stürzen, so geschehen um km 45. Nicht schlimm, aber es hat mich doch aus dem Rhythmus gebracht.
Wenn der Trail nicht gerade in den Wäldern verlief, kam man an Seen vorbei, oder durchquerte kleine Dörfer, und relativ häufig gab es schöne Schlösser – auch zwei Verpflegungen waren in einem Schloss bzw. in einer mittelalterlichen Burg gelegen. Eine andere Verpflegung war mitten auf dem olympischen Golfplatz, hinein ging es durch den VIP Eingang (leider habe ich verpasst, davon ein Foto zu machen), danach quer über den Golfplatz weiter.
Das Wetter war wunderbar, meist sonnig, gegen Abend und in der Nacht dann etwas kühl, so dass ich die Regen-/Windjacke doch noch hervorgesucht habe. Die letzten km ziehen sich der Seine entlang, bis man dann am Schluss auf den Pont d’Iena kommt (die Brücke vor dem Eiffelturm), wo sich das Ziel befindet. Am Schluss war es einfach noch ein abspulen von Kilometern, bis man dann endlich im Ziel ankommt, und es war schliesslich halb drei Uhr nachts, bis ich im Ziel war.
Der Lauf war doch ein gutes Stück härter als der 80 km Lauf, einfach wegen der längeren Distanz. Ich habe das ziemlich unterschätzt, und war auch lange nicht so schnell unterwegs, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber trotzdem habe ich den Lauf genossen, soweit das möglich war :-).
Danach habe ich etwas weniges gegessen (es gibt immer vegetarisches Essen im Ziel, schliesslich nennt sich die Veranstaltung Ecotrail), danach mit Taxi ins Hotel, weil die Metro in der Nacht – auch am Wochenende, wie es scheint – nicht durchgehend fährt. Und am morgen hatte ich um halb elf schon im TGV Richtung Basel reserviert, es war eine etwas kurze Nacht. Aber ich habe im TGV mehr oder weniger durchgeschlafen. 🙂
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