Innsbruck Alpine K110

📅 Datum: 2. Mai 2026
📍 Ort: Innsbruck
🏃 Wettkampf: Innsbruck Alpine Trail Festival, K110 Masters of Innsbruck
📏 Distanz: 106 km · ↑ 5’000m (verkürzt, normalerweise 112.2 km · ↑ 5’500m)
⏱ Zeit / Rang: 18:54:52 · AK 15. / Gesamt 143.

Kurzbericht:
Ideale Wetterbedingungen: In der Nacht eher kühl (Start war um Mitternacht), tagsüber im Tal bis zu 25 Grad warm, Vollmondnacht bzw. blauer Himmel.

Auf dem ersten Teil war ich wohl eher zu schnell unterwegs. Ich schnappte auf, wie einige Mitläufer davon sprachen, unter 15h ins Ziel zu kommen, was für mich eher unerreichbar war. In der Folge war ich dann etwas langsamer, aber immer noch zügig unterwegs. Die Strecke war abwechslungsreich, zum Teil etwas viele Feldstrassen, wo man zwar schneller unterwegs war, aber dafür waren diese Abschnitte auch ermüdender, gerade an der heissen Sonne.

Der Lauf war top organisiert, von der Beschilderung bis hin zur Verpflegung. Trotzdem bin ich zweimal falsch gelaufen – das eine Mal einfach den Vorläufern nachgerannt, die eine Abzweigung verpasst haben, das andere Mal war ich selber nicht aufmerksam genug. Es handelte sich aber nur um wenige Dutzend Meter, also kein wirkliches Problem. Sowohl beim Abholen der Nummer wie auch vor dem Start gab es eine umfangreise bzw. vor dem Start eine kurze Ausrüstung-Kontrolle, inkl. Profil der Schuhe und (vor dem Mitternachtsstart) Stirnlampe (was ich doch irgendwie als selbstverständlich angesehen habe – ohne Stirnlampe unterwegs zu sein, wäre etwas schwierig geworden). Meine Laufschuhe wurden nicht bemängelt, obwohl sie schon recht alt waren, nach dem Lauf habe ich sie dann gerade in Innsbruck „gelassen“ bzw. entsorgt.

Leider hatte ich die Laufstrecke zu wenig genau im Kopf. Zwar half mir unterwegs das GPS sehr, doch gegen Schluss war ich doch schon etwas ermüdet und hatte keine Ahnung, welche Abschnitte (insbesondere Aufstiege) noch folgten. So war ich sehr überrascht, als ein Mitläufer – aus Innsbruck – mir sagte, dass wir nun den letzten Kulminationspunkt erreicht hätten, und es nur noch abwärts ins Ziel ging. Ich war fest der Überzeugung, dass noch min. ein 300m hoher Aufstieg kommen würde… so kann man sich überraschen, jedenfalls hatte ich so wieder genügend Power für die letzten Kilometer und konnte noch einigermassen zügig hinunter ins Inntal und in Richtung Ziel laufen.

PS. Bei der grossen Verpflegungsstelle bei Hälfte der Strecke gabs Kaiserschmarrn, was ich natürlich sehr genossen habe (siehe Bild). 😀

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